Volkskulturkollektiv Drasch-Glasl Maria, Zither und die Liebe

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© Monika Drasch

Die Sängerin und Multiinstrumentalistin Monika Drasch kommt von der bayerischen Volksmusik. Ihr Zugang  war von Anfang an von Spontaneität und  Entdeckerfreude bestimmt und sie konnte dieses von einem oft allzu betulichen Umgang geprägte Genre entstauben, ohne es gleich wieder an die plärrende, sogenannte volkstümliche Musik zu verraten. Mit ihrer Stimme, ihrer grünen Geige und roten Haaren war sie das Gesicht des Bairisch Diatonischen Jodelwahnsinns. Zudem arbeitete sie zusammen mit Hubert von Goisern und Hans Well. Drüber hinaus realisierte sie literarisch- musikalische Projekte, wie zur Prosa von Ingeborg Bachmann oder der bayerischen Dichterin Emerenz Meier.

Maria, Zither und die Liebe ist eine musikalisch-poetische Engführung von Marien- und Liebesliedern, von Gstanzln und Schubertscher Wehmut.  Mit dem Zitherspieler, Georg Glasl  gesellt sich ein kongenialer Partner hinzu, der mit seinem breiten Repertoire von der alten Musik bis zur Avantgarde  für diese Grenzerkundungen von verloren geglaubten und gleichzeitig aktuellen Gefühlslagen prädestiniert ist. 

Als Gastmusiker  haben die beiden Sebastian Myrus eingeladen. Als international renommierter Bariton arbeitet er mit Ensembles wie dem Freiburger Barockorchester zusammen und ist Mitglied des belgischen Gesangsensembles vox luminis.

Im Booklet der gleichnamigen CD, die im Verlag St. Michaelsbund veröffentlicht worden ist steht:

Musikalische Ausgelassenheit und tiefsinniges Sinnieren, traditionelle Volksmusik und englische Renaissance-Klänge, niederbayerische Gstanzl und zeitgenössische Klangideen – das Volkskulturkollektiv Drasch – Glasl zieht alle Register. Maria, Zither und die Liebe ist die erste gemeinsame CD von Monika Drasch und dem Zitherspieler Georg Glasl. Entstanden ist kein Tradimix, sondern ein poetischer Grenzgang, in dem Ländler Franz Schuberts auf Texte aus der Stubenberger Handschrift treffen, schlichte Marienlieder plötzlich neben einem Tango auftauchen oder auf eine Pavane John Dowlands der griechisch orthodoxe Hymnos Akathistos folgt. Der Ablass ist immer inbegriffen.

Monika Drasch