Ruf der Heimat

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Tradition erhält sich durch beständige Erneuerung: seit 1993 besteht dieses Spitzenquartett, und folgt dem Ruf des Jazz, indem es diesen als eine selbstverständliche Weiterentwicklung der in ihm angelegten Prinzipien von Improvisation und Spontaneität versteht. Zur Stammbesetzung kommt neuerdings Christof Thewes hinzu und schafft damit eine Verbindung zur jüngeren Generation, in welcher sich Einflüsse aus der gesamten Breite musikalischer Erfahrungen bemerkbar machen. Das melodiöse Spiel von Thomas Borgmann, eingebunden in einen erdigen Sound, bewirkt, daß man sich bei dieser Musik sofort in der Welt des Jazz zu Hause fühlt, eine Welt, in der es allerdings auch manchmal zirpt und quietscht, rasselt. Dazu trägt nicht zuletzt auch Willi Kellers bei, „der zweitbeste Schlagzeuger der Welt, gleich nach Ed Blackwell“.
Die Heimat, die hier ruft ist kein nostalgisches Klischee, sondern eine lebendige Erfahrung, gespeist von den Quellen des Free Jazz und auch dessen spezifischer Anverwandlung in der deutschen und mit Christoph Winckel auch ostdeutschen Jazzszene. Auch hier verbindet sich die Vergangenheit mit der Zukunft und liefert einen weiteren Beleg für die Lebendigkeit dieser Musik.

http://www.thomasborgmann.de/heimat.html