Muse

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Foto: © Nils Wogram

Nils Wograms Musik ist von jeher eine große Sinnlichkeit eigen. Während er bislang in so gut wie allen Projekten die Sinnlichkeit des Augenblicks zelebrierte, kommt auf „Muse“ die Sinnlichkeit des Bleibenden zum Tragen. Das Verweilen in der Form spielt bei der kammermusikalischen Anmutung dieser Konstellation eine große Rolle. Die warmen Klänge erinnern zuweilen an die zu Stillleben erstarrten Porträts eines Amadeo Modigliani. Um im Bild zu bleiben, imaginieren die Kompositionen des Albums weniger das Blatt, das sich im spontanen Windstoß munter bewegt, sondern eher die Vase, die in ihrer einmal geschaffenen Form einen Raum ziert und mit dem Licht spielt.

„Auch auf ‚Muse’ gibt es improvisierte Passagen“, hält Wogram fest, „aber sie sind viel weniger durch den Jazz beeinflusst, was natürlich sehr stark an den Protagonisten liegt. Ich wusste ja schon beim Komponieren, mit wem ich die Musik umsetzen würde und wo deren Stärken liegen. Das brachte ich mit meinen musikalischen Vorstellungen in Einklang. Inwiefern diese musikalischen Formen dauerhaft festgelegt sind oder sich weiterentwickeln werden, wird die Zukunft zeigen. Das weiß ich im Augenblick noch nicht.“

In der antiken Mythologie ist die Muse eine Gestalt, die das göttliche Schöpfungsprinzip in sich vereint und an die Menschen weitergibt. Die Fabeln großer Künstlerpersönlichkeiten und ihrer Musen füllen ganze Kompendien.

 

Nils Wogram, Kathrin Pechlof, Hayden Chisholm und Gareth Lubbe brauchen indes keine personifizierte Inspirationsquelle, um gemeinsam in den Dienst der Muse Musik zu treten. Ihre Tongedichte ohne Text sind voller Poesie und zeigen vor allem eines: Aller Anfang ist leicht!
(Auszug aus dem Pressetext Muse von NWOG Records)

 

Hören und Sehen:

Nils Wogram „Muse“ – live @ Sendesaal, Bremen | 2021

 

bisherige Auftritte in Zoglau:

Nils Wogram
2006            November                                             Root 70
2007            März                                                           Nils Wogram-Simon Nabatov
2009            Juni                                                              Nostalgia
2011             Juli                                                               Nils Wogram Septet
2012            November                                             Root 70
2015            Februar                                                    Vertigo Trombone Quartet
2020            September                                            Root 70
2021            November                                             Symmethree

 

Kathrin Pechlof
2015            Juli                                                               Kathrin Pechlof Trio
2018            Dezember                                              Meinrad Kneer´s Phosphoros Ensemble

 

Hayden Chisholm
2006            November                                             Root 70
2012            November                                             Root 70
2017             April                                                           Nautilus
2020            September                                            Root 70
2021            Juli                                                               Sebastian Gramss´ States of Play
2024            Oktober                                                   Cri de Coeur

 

Gareth Lubbe wird zum ersten Mal in Zoglau3 auftreten