
Die Musik der Pianistin und Komponistin Clara Vetter (*1996) zieht Verbindungen vom Jazz zum Impressionismus und zur improvisierten Musik in einer eigenen musikalischen Sprache, die von Vetters sensibler Wahrnehmung der Welt um sie herum geprägt ist.
Schon immer war Vetters musikalischer Weg – bewusst wie unbewusst – von audio-visuellen, synästhesieartigen Erlebnissen geprägt.
Töne, Tonalitäten und Akkordstrukturen haben in ihrer Wahrnehmung bestimmte Farben und Formen. Äußere Eindrücke, die in ihrer Beschaffenheit diesen inneren Bildern ähnlich sind, können zu fruchtbaren Inspirationsquellen werden. So hat Clara Vetter in ihrem neusten Album “Fabulae”, das im Mai 2024 mit ihrem Trio und dem renommierten Berliner Gitarrist Ronny Graupe erschienen ist, Sternbilder in Kompositionen übersetzt..
Eine Stimme aus dem Publikum beschrieb ihre Musik als „Debussy crashes into Stockhausen“.
Vetter sucht die Verbindungen zwischen den Dingen, die sie inspirieren, und lässt das darüber gewonnene Verständnis voll und ganz in ihre Musik einfließen. Darin liegt auch die Vielseitigkeit und Tiefgründigkeit begründet, die der baden-württembergischen Jazzpreisträgerin 2023 nachgesagt wird.
bisherige Auftritte in Zoglau:
Ronny Graupe
2021 November Symmethree
Fabian Arends
2018 November Hendrika Entzian Quartett
2023 Februar Fabian Dudek Quartet
2024 April Jason Seizer Quartet
Clara Vetter und Mario Angelov werden zum ersten Mal in Zoglau3 auftreten.