Freitag,
14. Mai 2010,
20 Uhr
18 Euro
Kartenservice
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Parallel zum Jazz und teilweise verbunden mit ihm, gibt es in Berlin eine
freie Musikszene, in welcher dieser lediglich einen Orientierungspunkt
auf einer Reise durch Klang und Spielexperimente bedeutet, die weit
über die geläufigen Kategorien hinaus führt.
In diesem Konzert kommen verschiedene Strömungen und Generationen
der freien Musik zusammen. Ignaz Schick, geb. 1972 bei Marktl
am Inn, beschäftigt sich mit der Entwicklung neuer Klangstrukturen.
Dabei benutzt er zuweilen etablierte Instrumente, wie das Saxophon,
dann wieder entwickelt er neue Wiedergabe- und Aufführungstechniken
mit Plattenspielern und Elektronik. 2009 organisierte er das
vielbeachtete Turntable-Festival in Berlin.
Clayton Thomas, geb. 1976
in Tasmanien, gehört wie Ignaz Schick einer Generation von Musikern
an, die die leisen Klänge entdeckten und sich damit in eine gewissen
Gegensatz zu den ekstatischen Musikpraktiken des Free Jazz stellten.
Paul Lovens, geb. 1949 in Aachen, ist Miterfinder und Mitbegründer
jener europäischen Improvisationsmusik, die sich seit den 60er-Jahren
des vergangenen Jahrhunderts als Folge und europäische Antwort auf
den amerikanischen Freejazz entwickelt hat. |